On November 11th each year, Germans celebrate St. Martin's Day (“Martinstag”) also known as the Feast of St. Martin of Tours. It is a day to honor St. Martin. Historically, St. Martin´s Day was a time for feasting celebrations (signaling the end of the harvest season).
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Am 11. November jeden Jahres feiert man in Deutschland Sankt Martin, auch bekannt als das Fest des Sankt Martin von Tours. Es ist ein Tag zu Ehren von Sankt Martin. Historisch gesehen war Sankt Martin eine Zeit für Feierlichkeiten und signalisierte das Ende der Erntezeit. |
St. Martin was born in 316 or 317 and started out as a Roman soldier, he was baptized as an adult, became a monk and was named Bishop of Tours on July 4th, 372. It is understood that he was a kind man who led a quiet and simple life. The most famous legend of his life is that one cold winter day, during a snowstorm, he was riding through the country when a shivering beggar came his way. Since he had neither food nor money, St. Martin cut his wollen cloak in half with his sword to share it with the freezing beggar. It is said that he thus saved the beggar from a certain death.
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Sankt Martin wurde 316 oder 317 geboren. Er wurde zunächst römischer Soldat, dann wurde er als Erwachsener getauft, wurde Mönch und am 4. Juli 372 dann Bischof von Tours. Es wird davon ausgegangen, dass er ein guter Mensch war, der ein ruhiges und einfaches Leben führte. Die berühmteste Legende seines Lebens ist, dass er an einem besonders kalten Wintertag, während eines Schneesturm über Land ritt, als er auf einen frierenden Bettler traf. Da er weder Essen noch Geld hatte bei sich hatte, teilte Sankt Martin seinen Umhang mit seinem Schwert und gab die eine Hälfte dem Bettler damit der nicht mehr frieren sollte. Es wird gesagt, dass er damit dem Bettler das Leben rettete. |
Every year, St. Martin´s Day is celebrated to commemorate the day of his burial on November 11th, 397. In some parts of the Netherlands, in a small part of Belgium, and in some areas of Germany and Austria, children walk in St. Martin´s processions through the villages and cities. They carry colorful St. Martin´s paper lanterns and sing St. Martin´s songs. Usually, the procession starts at a church and ends at a public square. A man on horseback dressed like St. Martin accompanies the children. When they reach the square, a St. Martin’s bonfire is lit and Sweet Dough Men ("Weckmänner") are distributed to the children.
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Jedes Jahr wird Sankt Martin gefeiert, um dem Tag seiner Beerdigung am 11. November 397 zu gedenken. In einigen Teilen der Niederlande, in einem kleinen Teil Belgiens und in einigen Gebieten Deutschlands und Österreichs gehen Kinder in Martinszügen durch die Dörfer und Städte. Sie tragen bunte Martinslaternen und singen Martinslieder. In der Regel beginnt der Martinszug an einer Kirche und endet am Marktplatz. Ein Reiter, verkleidet als Sankt Martin sowie einige Musikgruppen begleiten die Kinder. Am Ziel des Martinszugs wird ein Martinsfeuer entfacht und Weckmänner an die Kinder verteilt. |
The tradition of the lanterns goes back to former times, when people lit candles to honor a saint and when lanterns were put up everywhere in town when a bishop came for a visit.
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Die Tradition der Laternen geht zurück auf frühere Zeiten, als Menschen Kerzen anzündeten, um ihre Heiligen zu ehren und Laternen überall in der Stadt aufgestellt wurden wenn ein Bischof zu Besuch kam. |
The custom of lighting a St. Martin´s bonfire after the lantern procession represents the beginning of festivities. In former times, most of the work on the fields had been completed and now it was time to celebrate, drink and eat. Traditionally, a fat goose and sweet bread treats were served.
Today, in the days and weeks leading up to the feast of St. Martin, children craft their own St. Martin´s lanterns in school or in kindergarten. On the day of the celebrations, after participating in one of the numerous lantern procession´s, the children go door to door singing St. Martin´s songs in exchange for sweets or other small treats. Singing in exchange for candies is called "schnörzen" around here in the Rhineland. |
Der Brauch des Martinfeuers am Ende des Martinszug symbolisiert den Beginn der Festlichkeiten. In früheren Zeiten war um diese Zeit die meiste Arbeit auf den Feldern war getan, und nun war es Zeit zu feiern, zu trinken und zu essen. Traditionell wurden eine fette Gans (Martinsgans) und süßes Brot serviert. Heute, in den Tagen und Wochen vor dem Sankt Martinsfest, basteln die Kinder ihre eigenen Martinslaternen in der Schule oder im Kindergarten. Am Tag der Feierlichkeiten gehen die Kinder nach dem Martinszug von Tür zu Tür und singen Martinslieder – sie werden mit Süßigkeiten oder anderen Kleinigkeiten belohnt. Hier im Rheinland nennen wir das "schnörzen". |
As mentioned above, to conclude the celebrations of St. Martin´s Day, the traditional treat that is given to the children after the St. Martin´s Day procession, are pastries called “Weckmänner”, baked goods in the shape of a man holding a clay pipe. Every year, I bake these Sweet Dough Man for family and friends.
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Wie oben erwähnt, ist es nach dem Martinszug immer noch Tradition, dass alle Kinder, die mit dem Martinszug gegangen sind, einen Weckmann bekommen. Auch ich lasse es mir nicht nehmen und backe jedes Jahr zu Sankt Martin einige "Weckmänner" für Familie und Freunde. |
The Sweet Dough Men are formed out a slightly sweet yeast dough. To this day, the clay pipe that each sweet dough man carries, symbolizes an episcopal crozier, in memory of St. Martin the Bishop.
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Die Weckmänner werden aus einem nicht allzu süßem Hefeteig gebacken und die Tonpfeiffe, die Weckmann ziert symbolisiert einen Bischofsstab, in Erinnerung an St. Martin den Bischof. |
The clay pipes that I always use were handcrafted in Germany and have become somewhat of a collector´s item.
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Die Tonpfeifen, die ich immer benutze, werden in Deutschland handgefertigt und über die Jahre haben sich da schon einige angesammelt. |
Today, on St. Martin´s Day, we will be watching the St. Martin´s procession along our street, right in front of our house. We will decorate the front yard with lots of colorful lanterns. And after the procession, the children will carry their candle-lit lanterns from house to house in our neighbourhood singing St. Martin´s songs, receiving sweets and other little treats. We will be waiting for them with baskets full of sweets, apples and clementines.
The festivities in memory of St. Martin bear some resemblance to Halloween that was celebrated in many parts of the world just eleven days ago. When I did a bit of research on traditional St. Martin´s Day treats, I came across a recipe for St. Martin´s Croissants. Also made out of sweet yeast dough, these are easy and fun pastries. |
Heute geht ein Martinszug direkt in unsere Strasse. Wir werden den Vorgarten mit vielen bunten Laternen schmücken. Und nach dem Zug werden die Kinder in unserer Nachbarschaft mit ihren handgefertigten Martinslaternen von Haus zu Haus gehen, Martinslieder singen, und dann Süßigkeiten oder andere Kleinigkeiten bekommen.Wir werden auf die Kinder mit Süßigkeiten, Äpfel und Clementinen warten Die Feierlichkeiten zu Ehren von St. Martin ähneln denen zu Halloween, das in vielen Teilen der Welt vor elf Tagen gefeiert wurde. Während meiner Recherchen über traditionelles Martinsgebäck, fand ich ein wunderbares Rezept für sogenannte Martinshörnchen. Sie werden auch aus einem süßen Hefeteig gemacht, sind einfach zu backen und sehen nett aus. |
St. Martin´s Day Pastries
Ingredients for the Yeast Dough
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Martinshörnchen Zutaten für den Hefeteig
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Ingredients for the Topping
Special Equipment needed
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Zutaten für den Belag
Außerdem
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Preparation of the Yeast Dough
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Zubereitung des Hefeteigs
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Have a wonderful St. Martin´s Day today!
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Viel Spaß beim Martinsfest heute! |






















































































